5 Tage Trekking auf dem Forststeig
- Elbsandstein, Forststeig, Wandern national
Inhaltsverzeichnis
ToggleDer Forststeig Elbsandstein / Lesní stezka Labské Pískovce
- Dauer zwischen 5 – 8 Tage
- ca. 105 Kilometer
- Keine Rundtour, aber Start- und Zielpunkte mit Bahnanschluss (Start -Bahnhof Schöna / Ziel – Bad Schandau)
- offen von April bis Oktober
Übernachtungsmöglickeiten mit gültigen Trekkingticket:
- 6 Biwakplätze (alle Biwakplätze am Weg)
- 4 Trekkinghütten (2 davon nahe bzw. am Weg)
Übernachtungsmöglickeit in Tschechien
- 1 Campingplatz in Ostrov
Der Sachsenforst und Lesy České republiky eröffneten im April 2018 die Trekkingroute „Forststeig/Lesni Stezka“. Die Forstverwaltungen des Freistaates Sachsen und der Tschechischen Republik möchten mit dem Projekt »Forststeig Elbsandstein« den Menschen die Natur näher bringen.
In den Monaten April bis Oktober wird es Trekking- und Wanderbegeisterten Besuchern ermöglicht, die Wälder an der Grenze der BRD und Tschechien, grenzüberschreitend und siedlungsfern für mehrere Tage zu durchwandern.
Der Sachsenforst und die touristischen Partner, bieten dafür eine einladende Service-Infrastruktur, um in Trekkinghütten und auf Biwakplätzen zu übernachten. Bei Ostrov in Tschechien liegt direkt ein öffentlicher Campingplatz an der Route. Um die Trekkinghütten und Biwakplätze benutzen zu dürfen, benötigt man Trekkingtickets. Diese werden vor Ort an den Plätzen eingelöst.
Trotz guter Infrastruktur, ist der Forststeig eine anspruchsvolle Trekkingtour, für die man gut ausgerüstet, trittsicher und geübt sein sollte. Je nach Kondition benötigt man für die etwa 105 Kilometer zwischen 5 – 8 Tage. Der Weg führt über Waldpfade, durch bizarre Felsformationen und über den einen oder anderen Tafelberg in der Umgebung.
Viele weitere wertvolle Information gibt es auf der Homepage vom Sachsenforst.
„Ich bin dann mal weg.“
Hape Kerkeling
Tag 1 - von Schöna Bahnhof zum Taubenteich
Forststeig Elbsandstein – Auf ins Abenteuer! 🚀🏔️
Eine Trekkingtour im Elbsandstein? Klingt nach einem perfekten Mix aus Natur und Abenteuer! Ich war hier noch nie, aber allein die Beschreibung auf der Webseite des Sachsenforstes entfacht meine Wanderlust: „weiträumige, zusammenhängende Wälder, bizarre Felsformationen und mächtige Tafelberge…“ Klingt, als wäre ich genau richtig hier!
Über Dresden erreiche ich den Bahnhof von Schöna. Die Elbe glitzert in der Spätsommersonne, mein Rucksack sitzt, das Wetter ist perfekt – fast 30 Grad. Zeit, loszulegen!
Schon die ersten Kilometer entlang der Elbe sind atemberaubend. Dann biegt der Forststeig ab und führt mich in Richtung Großer Zschirnstein. Der Anstieg? Kurz, knackig, schweißtreibend – aber oben angekommen, wird jede Anstrengung belohnt. Wow! Diese Aussicht ist einfach der Wahnsinn! Ich gönne mir eine kleine Pause und genieße den Blick auf den Schneeberg in der Ferne.
Dann geht’s weiter. Über die Westseite des Zschirnsteins erreiche ich das Zschirnstein-Biwak. Eine kleine Lichtung, der Zschirnstein im Rücken – ein absolut malerischer Spot! Wäre eine Überlegung wert, aber es ist noch zu früh. Mein Ziel für heute: das Taubenteich-Biwak.
Wenige Minuten später stehe ich an der Grenze zu Tschechien. Der Trail schlängelt sich fast die ganze Zeit daran entlang, und laut Karte gibt es unterwegs eine Quelle – gut, denn mein Wasservorrat schwindet.
Nach einem kleinen Hügel höre ich plötzlich das Gluckern von Wasser – Jackpot! Flaschen auffüllen, dann weiter Richtung Taubenteich. Eine Alternative wäre die Grenzbaude gewesen, aber ich entscheide mich für das Biwak. Der Spot am Taubenteich? Einfach genial! Eine entspannte Nachmittagsstimmung liegt über dem Platz. Noch bin ich alleine, aber nach und nach trudeln immer mehr Wanderer ein.
Morgen wartet eine echte Herausforderung: zwei Etappen in einem Tag. Deshalb geht’s früh ins Bett – die nächste Etappe wird lang, spannend und voller neuer Entdeckungen.
Bis morgen! 🌿🏕️🔥 #beaways
Route & Daten
Zeit
Niedrigster Punkt
runter
Distanz
Höchster Punkt
rauf
Etappenübersicht
Von Bahnhof Schöna zum Taubenteich
Tag 1Im September 2023 starte ich mein Abenteuer: 5 Tage auf dem Forststeig Elbsandstein. Mein Ziel? Jede Menge Freiheit, Natur und jede Menge Herausforderungen! Am ersten Tag geht’s gleich los – ich rolle am Bahnhof Schöna an und mach mich auf den Weg. Über den Großen Zschirnstein geht es weiter bis zum Taubenteich.
Vom Taubenteich zur Kamphütte
Tag 2Vom Taubenteich geht’s über die tschechische Grenze auf den Großen Schneeberg mit grandioser Aussicht, weiter wandere ich durch das felsige Tal von Ostrov und erreiche schließlich die gemütliche Kamphütte. Unterwegs beeindrucken mich wilde Felsformationen und einsame Waldpfade – ein langer, aber absolut lohnenswerter Trekkingtag!
Von der Kamphütte zur Rotsteinhütte
Tag 3Durch das beeindruckende Bielatal mit seinen bizarren Felsformationen geht es vorbei an den Herkulessäulen, der Johanniswacht und der Grenzplatte, bevor ich mich auf den Weg zur abgelegenen Rotsteinhütte mache. Nach einem langen Tag voller spektakulärer Ausblicke, endet die Etappe stimmungsvoll bei Kerzenschein in der einsamen Rotsteinhütte.
Von der Rotsteinhütte zum Nikolsdorf Biwak
Tag 4Vom goldschimmernden Rotstein geht es über spektakuläre Aussichtspunkte wie den Schneebergblick, das Signal und den Bernhardstein, bevor ich in das mystische Felsenlabyrinth eintauche. Nach einem Tag voller Gipfel, wilder Pfade und versteckter Naturwunder erreiche ich schließlich den Biwakplatz in Nikolsdorf – erschöpft, aber überwältigt von den Erlebnissen.
Vom Nikolsdorf Biwak nach Bad Schandau
Tag 5In den morgendlichen Nebelschwaden umkreise ich den Quirl, erklimme den Gohrisch, den Papststein und den Kleinhennersdorfer Stein, während sich die Wolken langsam lichten und atemberaubende Ausblicke freigeben. Mit dem letzten Panorama im Kopf steige ich ins Elbtal ab und erreiche Bad Schandau – glücklich, erfüllt und mit einer Spur Wehmut, dass das Abenteuer Forststeig nun endet.
