Am letzten Tag heißt es dann: Ein letztes Mal durchatmen und die letzten Kilometer genießen. Der Forststeig überrascht mich nochmal mit einer einsamen Runde über den Quirl. Und zum krönenden Abschluss geht’s noch auf die Gipfel: Gorisch, Papststein und der Kleinhennersdorferstein! Was für ein Gefühl, die letzten Höhenmeter zu bezwingen! Nach all dem Erlebten komme ich nachmittags, mit einem breiten Grinsen und ein bisschen Wehmut, in Bad Schandau an.
Der vierte Tag ist der wahre Höhepunkt! Der Forststeig bringt mich auf jede Menge Sandsteinfelsen, und der Ausblick lässt mich fast vergessen, dass ich in Bewegung bleiben muss. Doch dann, fast wie in einem Abenteuerfilm, verliere ich mich fast im Labyrinth der Felsen! 😅 Zum Glück finde ich wieder raus und schlage mein Lager auf dem Biwakplatz in Nikolsdorf auf.
Tag 3 - Doch der wahre Spaß beginnt erst ab der Kamphütte. Ich nehme das Biela-Tal in Angriff – ein echtes Felsenparadies! Über Stock und Stein, durch all diese imposanten Felsformationen, komme ich am Abend schließlich an der abgelegenen Rotsteinhütte an – da hat man wirklich das Gefühl, mitten im Nirgendwo zu sein.
Der zweite Tag am Forststeig? Der führt mich rüber nach Tschechien und auf den Schneeberg. Da läuft’s richtig rund! Über Ostrov geht’s weiter zur Kamphütte – ein echt cooler Spot, um zu entspannen.
Im September 2023 starte ich mein Abenteuer: 5 Tage auf dem Forststeig Elbsandstein. Mein Ziel? Jede Menge Freiheit, Natur und jede Menge Herausforderungen! Am ersten Tag geht’s gleich los – ich rolle am Bahnhof Schöna an und mach mich auf den Weg. Über den Großen Zschirnstein geht es weiter bis zum Taubenteich.
Aussichtspunkt auf Kipfenberg
Der Schlaufenweg 16 im Altmühltal überrascht mit diversen Highlights. Spuren der Römer, wie z.B. der Limes, ein Castell eine Burg, eine Höhle und Vieles mehr....
Trekkingplatz Radstein Taubensee Oberschwarzach
“Tiefe Wälder, artenreiche Wiesen, sonnige Weinberge und funkelnde Teiche – Der Naturpark Steigerwald – zwischen Nürnberg, Würzburg und Bamberg – zeigt sich Natur reich und vielseitig.“
So oder ähnlich preist die Werbung den Steigerwald an. Da bin ich ja mal gespannt, welchen Eindruck der Wald bei mir hinterlassen wird.
Unterwegs zum Teufelsloch
Die letzte Etappe führt mich von der Racheldiensthütte über einen traumhaften Pfad zum Teufelsloch. Auf einem Bohlenweg reiche ich die Gläserne Arche. Anschließend steige ich die Himmelsleiter zum Lusen Gipel hoch. Der Abstieg erfolgt über den Tummelplatz mit einer Rast an der Steinbachklause. Nur noch eine kurzer Weg führt mich runter nach Mauth. Hier ist meine 5 Tageswanderung zu Ende.
Grosser Rachel
Heute entdecke ich die Welt der Schachten. Frühmorgens steige ich auf zum Lindbergschachten und wandere über die Hirschbachschwelle zum Zwieselter Filz. Nachdem ich mehrere Schachten quere, erreiche ich den Großen Rachel und genieße kurz darauf den traumhaften Blick von der Rachel Kapelle. Mit einem Abstecher zum Rachelsee erreiche ich mein Etappenziel die Racheldiensthütte.
Ruckowitzschachten
Ich verlasse das Zwieseler Waldhaus und wandere hoch zum Ruckowitzschachten. Gemächlich geht es weiter zum Großen Falkenstein. Nach einer Brotzeit mit grandiosem Panorama quere ich weitere Schachten und erreiche den Scheuereckberg. Ein letzter Blick nach Tschechien und ich steige dann ab zu meinem Ziel, dem Schloss Buchenau.