Aussichtspunkt Teufelsfelsen
Eine 14 Kilometer lange Rundwanderung im Altmühltal auf dem Schlaufenweg 25 bei Riedenburg. Keine spektakulären Gipfel, keine großen Sehenswürdigkeiten – dafür ruhige Waldwege, schattige Anstiege und viele stille Momente. Eine Wanderung, die nicht durch Highlights überzeugt, sondern durch ihre Einfachheit und Atmosphäre.
Es gibt Orte, zu denen man immer wieder zurückkehrt. Nicht, weil man dort schon alles gesehen hat, sondern weil sie sich jedes Mal ein bisschen anders anfühlen. Das Altmühltal ist für mich genau so ein Ort.
In den letzten Jahren war ich unzählige Male hier unterwegs. Zu Fuß auf dem Altmühltal-Panoramaweg, auf den Schlaufenwegen oder einfach für eine kleine Feierabendrunde. Manche Abschnitte kenne ich inzwischen fast auswendig. Und trotzdem entdecke ich jedes Mal wieder etwas Neues – eine besondere Lichtstimmung, einen ruhigen Waldpfad oder eine Bank, auf der ich einfach ein paar Minuten sitzen bleibe.
Am letzten Tag heißt es dann: Ein letztes Mal durchatmen und die letzten Kilometer genießen. Der Forststeig überrascht mich nochmal mit einer einsamen Runde über den Quirl. Und zum krönenden Abschluss geht’s noch auf die Gipfel: Gorisch, Papststein und der Kleinhennersdorferstein! Was für ein Gefühl, die letzten Höhenmeter zu bezwingen! Nach all dem Erlebten komme ich nachmittags, mit einem breiten Grinsen und ein bisschen Wehmut, in Bad Schandau an.
Der vierte Tag ist der wahre Höhepunkt! Der Forststeig bringt mich auf jede Menge Sandsteinfelsen, und der Ausblick lässt mich fast vergessen, dass ich in Bewegung bleiben muss. Doch dann, fast wie in einem Abenteuerfilm, verliere ich mich fast im Labyrinth der Felsen! 😅 Zum Glück finde ich wieder raus und schlage mein Lager auf dem Biwakplatz in Nikolsdorf auf.
Tag 3 - Doch der wahre Spaß beginnt erst ab der Kamphütte. Ich nehme das Biela-Tal in Angriff – ein echtes Felsenparadies! Über Stock und Stein, durch all diese imposanten Felsformationen, komme ich am Abend schließlich an der abgelegenen Rotsteinhütte an – da hat man wirklich das Gefühl, mitten im Nirgendwo zu sein.
Der zweite Tag am Forststeig? Der führt mich rüber nach Tschechien und auf den Schneeberg. Da läuft’s richtig rund! Über Ostrov geht’s weiter zur Kamphütte – ein echt cooler Spot, um zu entspannen.
Im September 2023 starte ich mein Abenteuer: 5 Tage auf dem Forststeig Elbsandstein. Mein Ziel? Jede Menge Freiheit, Natur und jede Menge Herausforderungen! Am ersten Tag geht’s gleich los – ich rolle am Bahnhof Schöna an und mach mich auf den Weg. Über den Großen Zschirnstein geht es weiter bis zum Taubenteich.
Aussichtspunkt auf Kipfenberg
Der Schlaufenweg 16 im Altmühltal überrascht mit diversen Highlights. Spuren der Römer, wie z.B. der Limes, ein Castell eine Burg, eine Höhle und Vieles mehr....
Trekkingplatz Radstein Taubensee Oberschwarzach
“Tiefe Wälder, artenreiche Wiesen, sonnige Weinberge und funkelnde Teiche – Der Naturpark Steigerwald – zwischen Nürnberg, Würzburg und Bamberg – zeigt sich Natur reich und vielseitig.“
So oder ähnlich preist die Werbung den Steigerwald an. Da bin ich ja mal gespannt, welchen Eindruck der Wald bei mir hinterlassen wird.
Unterwegs zum Teufelsloch
Die letzte Etappe führt mich von der Racheldiensthütte über einen traumhaften Pfad zum Teufelsloch. Auf einem Bohlenweg reiche ich die Gläserne Arche. Anschließend steige ich die Himmelsleiter zum Lusen Gipel hoch. Der Abstieg erfolgt über den Tummelplatz mit einer Rast an der Steinbachklause. Nur noch eine kurzer Weg führt mich runter nach Mauth. Hier ist meine 5 Tageswanderung zu Ende.