5 Tage Trekking auf dem Forststeig
- Elbsandstein, Forststeig, Wandern national
Inhaltsverzeichnis
Toggle"Von Gipfeln, Grenzen und geheimnisvollen Felsen"
Vom Taubenteich zur tschechischen Grenze, wo ich durch das felsige Tal von Ostrov wandere und schließlich die gemütliche Kamphütte erreiche. Unterwegs beeindrucken mich der Schneeberg, wilde Felsformationen und einsame Waldpfade – ein langer, aber absolut lohnenswerter Trekkingtag!
„Gut geht, wer ohne Spuren geht.“
Laozi, chinesischer Philosoph
Tag 2 - vom Taubenteich zur Kamphütte
Vom Taubenteich zur Kamphütte – Sonne, Gipfel & grenzenlose Ausblicke
Beim ersten Schluck Morgenkaffee küsst mich schon die Sonne. Der Taubenteich liegt still da, eine friedliche Oase mitten im Wald. Doch ich kann nicht lange verweilen – heute steht eine Monsteretappe an! Zwei Etappen in einem Rutsch, mein Ziel: die Kamphütte.
Kurz hinter dem Taubenteich zweigt der Forststeig Richtung Grenze ab. Der Trail führt mich an einem versteckten Waldhotel vorbei, während der Schneeberg am Horizont immer näher rückt. Kilometer für Kilometer komme ich ihm näher – und dann geht’s los: der Aufstieg. Ich schnaufe mich nach oben, und die Mühe lohnt sich! Oben angekommen, erwartet mich eine grandiose Aussicht. Ein kurzer Stopp am markanten Aussichtsturm, einmal tief durchatmen – dann geht’s weiter.
Die Westseite des Schneebergs beeindruckt mich besonders. Eine spektakuläre Felskante ragt in den Himmel, während die Sonne langsam weiterzieht. Durch dichten Wald tauche ich schließlich ins felsige Tal von Ostrov ein. Der kleine Ort ist umgeben von imposanten Felsformationen – ein richtiges Kletterparadies!
Nach Süden verlasse ich Ostrov, steige wieder auf und folge einem Pfad entlang der Felstürme. Hier oben fühlt sich das Wandern fast wie Fliegen an – die Aussicht ist einfach episch! Zeisigstein und Hartenstein bieten noch einmal ein Panorama zum Staunen, bevor es auf den letzten Kilometern durch den Wald geht.
Und dann, endlich: Die Kamphütte! Nach diesem langen Tag fühlt sich die warme, gemütliche Hütte wie ein kleines Paradies an.
Schuhe 👞 aus, Rucksack 🎒 abwerfen – geschafft!
Route & Daten
Zeit
Niedrigster Punkt
runter
Distanz
Höchster Punkt
rauf
Etappenübersicht
Von Bahnhof Schöna zum Taubenteich
Tag 1Im September 2023 starte ich mein Abenteuer: 5 Tage auf dem Forststeig Elbsandstein. Mein Ziel? Jede Menge Freiheit, Natur und jede Menge Herausforderungen! Am ersten Tag geht’s gleich los – ich rolle am Bahnhof Schöna an und mach mich auf den Weg. Über den Großen Zschirnstein geht es weiter bis zum Taubenteich.
Vom Taubenteich zur Kamphütte
Tag 2Vom Taubenteich geht’s über die tschechische Grenze auf den Großen Schneeberg mit grandioser Aussicht, weiter wandere ich durch das felsige Tal von Ostrov und erreiche schließlich die gemütliche Kamphütte. Unterwegs beeindrucken mich wilde Felsformationen und einsame Waldpfade – ein langer, aber absolut lohnenswerter Trekkingtag!
Von der Kamphütte zur Rotsteinhütte
Tag 3Durch das beeindruckende Bielatal mit seinen bizarren Felsformationen geht es vorbei an den Herkulessäulen, der Johanniswacht und der Grenzplatte, bevor ich mich auf den Weg zur abgelegenen Rotsteinhütte mache. Nach einem langen Tag voller spektakulärer Ausblicke, endet die Etappe stimmungsvoll bei Kerzenschein in der einsamen Rotsteinhütte.
Von der Rotsteinhütte zum Nikolsdorf Biwak
Tag 4Vom goldschimmernden Rotstein geht es über spektakuläre Aussichtspunkte wie den Schneebergblick, das Signal und den Bernhardstein, bevor ich in das mystische Felsenlabyrinth eintauche. Nach einem Tag voller Gipfel, wilder Pfade und versteckter Naturwunder erreiche ich schließlich den Biwakplatz in Nikolsdorf – erschöpft, aber überwältigt von den Erlebnissen.
Vom Nikolsdorf Biwak nach Bad Schandau
Tag 5In den morgendlichen Nebelschwaden umkreise ich den Quirl, erklimme den Gohrisch, den Papststein und den Kleinhennersdorfer Stein, während sich die Wolken langsam lichten und atemberaubende Ausblicke freigeben. Mit dem letzten Panorama im Kopf steige ich ins Elbtal ab und erreiche Bad Schandau – glücklich, erfüllt und mit einer Spur Wehmut, dass das Abenteuer Forststeig nun endet.
